HHK Shop




Event-Guide


MDMDFSS
 01 02 03 04
 05 06 07 08 09 10 11
 12 13 14 15 16 17 18
 19 20 21 22 23 24 25
 26 27 28 29 30 31
Event Eintragen


Werbung



 


Curse im Interview


Curse is back. Und das mit einem Track der es in sich hat. "Gangsta Rap" rotiert seit einigen Tagen auf allen Musiksendern.

„Ich hab nichts gegen Gangsta Rap. Ich hab nichts gegen Gangster, die rappen. Im Gegenteil man, ich lieb den Scheiß, doch zu viele von den Jungs glorifizieren den Scheiß!“

Hier erfahrt ihr alles über seine Single, wie die Zukunft aussieht und was sonst noch wichtig ist. Checkt auf die exclusiven Pre-Listenings & das Making of zu dem Clip GANGSTA RAP.

-> EXCLUSIVES SHOUT OUT VON CURSE FÜR EUCH <-

HHK: Hi Curse, beginnen wir gleich mit ein paar allgemeinen Fragen. Wie ist es bei dir, wie groß ist dein Interesse an den Arbeiten um dich herum? Beispielweise die der Produzenten, Designer (der Internetseite, Album Cover etc.), Regisseure? Oder konzentrierst du dich einfach auf dein Ding und vertraust darauf, dass die anderen ihre Arbeit auch gut machen?

Curse: Ich hab grundsätzlich großes Interesse a n allen Aspekten der Gestaltung meiner Alben. Schließlich geht es um mich und meine Musik. Trotzdem versuche ich auch den anderen Raum zu lassen, denn jeder Grafiker, Regisseur etc. ist ja ebenfalls Künstler und Chef auf seinem Gebiet, und da kann man oft auch lernen statt nur ansagen zu machen. Zusätzlich dazu ist es eine große Entlastung nicht jeden Bindestrich im Cover persönlich absegnen zu müssen.


HHK: Einige Leser von HipHopKultur.com hat es interessiert ob es evtl. mal wieder zu einem Feature mit Gentleman oder zum Beispiel Künstler aus Österreich geben könnte?

Curse: in Österreich ist zurzeit nichts geplant, aber man weiß ja nie. Mit Gentleman würde ich jederzeit wieder gerne Tracks machen, und wer weiß, vielleicht ergibt sich da bald wieder was.

HHK: Da ich selbst aus Sri Lanka komme, und ich weiß dass du einen gewissen Bezug zu diesem Land hast, würde ich gerne wissen, wie diese Verbindungen momentan aussehen? Bietet dir das Land eine gewisse Inspiration oder dient es lediglich zur Entspannung (bzw. Videodreh)?

Curse: Nun, es gab vor dem Videodreh zu „Hand hoch“ keine wirkliche Connection nach Sri Lanka, und leider ist sie mittlerweile auch nicht mehr sehr eng. Ich schreibe mit wenigen Leuten dort gelegentlich eine E-Mail, aber zu mehr reicht es zurzeit leider nicht. Sri Lanka ist ein wunderschönes land, und da ich nur einen kleinen teil (um Kandi herum) gesehen habe, freue ich mich drauf in Zukunft mit etwas zeit noch mal dort hin zu reisen.


Curse


HHK: Eine weitere Frage war, wie es mit der Frau, sollte es sich um kein Storytelling handeln, von der du in " Und was ist jetzt?" sprichst, weiterging?

Curse: *lacht* Der Track ist teils durch Tatsachen inspiriert und teils Storytelling. Daher gibt es auch kein richtiges „weiter gehen“.


HHK: Zu "Alles Real Records": Wie kamst du dazu ein eigenes Label zu gründen? Gibt es irgendwelche Signings? Wie sieht die Zukunft dafür aus?

Curse: Die Idee zu ARR hatte ich direkt beim Split von „Der Klan“, um Italo Reno & Germany eine Labelheimat zu geben. Zeitgleich kamen Stress & Trauma dazu, sowie Falk aka Hawkeye als Producer. Neu bei ARR ist CLAUD aus der Schweiz, der einige Tracks auf meinem neuen Album produziert hat, Anna, ebenfalls aus der Schweiz, und KOOL DJ GQ, mein DJ, der sein Album bei uns Anfang 2006 veröffentlichen wird.


HHK: Kommen wir zu deiner aktuellen Single "Gangsta Rap". Was genau hat dich dazu inspiriert solch einen Text zu schreiben und wann kam der Zeitpunkt an dem du dir gedacht hast, dass du aktiv dagegen vorgehen solltest?

Curse: Ich gehe nicht „dagegen vor“. Der Text sagt deutlich „ICH HAB NICHTS GEGEN GANGSTA RAP“. Der Song ist nicht gegen echte G's oder Gangster gerichtet, sondern gegen die Möchtegerns und Mitläufer, die das gangsta image kopieren obwohl es nicht ihr eigenes ist. Der Song versucht deutlich zu machen, wie arm es ist dieses image als romantisch zu sehen und zu versuchen zu kopieren, wenn die eigenen Lebensumstände es gar nicht notwendig machen. Zusätzlich sagt der Song, dass viele Gangsta Rapper auch zu der Glorifizierung beitragen, was folgen hat. Aktuell gibt es ja auch einige Jungs, denen das bewusst wird, und die den Kids sagen: Es, du musst nicht sein wie ich! Das finde ich richtig und gut, denn die „Gangsta Rapper“ können das den Kids sogar zig Mal besser sagen als ich – ich bin ja in gewisser Weise ein Außenstehender.


HHK: Soll "Gangsta Rap" eine Art "Antwort" auf all die Tracks & Disses sein, welche sich in der Vergangenheit ja fast, sozusagen, zum "Mainstream-Rap" in Deutschland etabliert haben?

Curse: „Gangsta Rap“ ist, wie oben gesagt, ein Statement dazu, dass nicht alles gold ist was glänzt. Knast ist nicht nice, und Koks macht dich nicht zum Mann. Wenn du im Knast warst, dann bestimmt nicht weil du cool sein wolltest, sondern weil du gepackt worden bist. Die Leute wollen Knast VERMEIDEN. Viele Kids sehen das nicht.


HHK: Wir kam es zur Zusammenarbeit mit Schauspieler Oliver K. Wnuk? Hast du ihn dir als Antagonist in deinem Video selbst ausgesucht? Wie kamst du dazu Ken Duken als Regisseur auszusuchen?

Curse: Ken Duken hat bereits „Und was ist jetzt“ gemacht, und ich war von ihm als Regisseur und Mensch einfach überzeugt. Der Mann hat eine riesen Portion Herz und Einsatz, und dasselbe was ich mit der Musik tue, tut er mit seinem Beruf: Dafür leben und darin aufgehen. Ken war es auch der die Besetzung gemacht hat, und es war wieder mal ein Volltreffer.


HHK: Wie waren bisher die Reaktionen auf deinen Track? Was haben Leute aus deiner eigenen Umgebung dazu gesagt? Gab es auch schon Feedback oder gar Unterstützung anderer Künstler?

Curse: Das Feedback ist positiv. Viele Leute feiern es, weil sie in dem Track zum ersten Mal jemanden das sagen hören, was sie denken. Natürlich gibt es auch Leute die den Song nicht mögen oder missverstehen, aber das gibt es bei jedem Track. Eine „unterstützungs-“ oder „Solidaritätswelle“ anderer Mus gibt es noch nicht. Das Thema ist ja auch heikel und außerdem ist Rap ja immer mehr Competition als Connection. Leider.


HHK: Wie sehr bist du noch auf den HipHop-Underground bezogen? Interessiert es dich was da gemacht wird oder eher weniger?

Curse: Der „Underground“ ist ein riiiiesen Begriff. Ich höre nicht jede platte von jedem MC, das wäre eine Lebensaufgabe. Aber immer wenn ich was höre was mir gefällt höre ich auch genauer hin, informiere mich und finde einige Sachen dann auch richtig cool.


HHK: Machen wir nun noch ein kurzes Brainstorming

- Minden

Heimat

- HipHop "Kultur"

Wärme

- Die Zukunft

Liegt vor uns

- Sascha Bühren

Busy

- Gangsta Rap

Viel arbeit


HHK: Kommen wir zum Ende... Wie sieht deine Zukunftsplanung aus? Stehen weitere Projekte, nach deinem Album Release, an? Irgendwelche neuen Features? Oder arbeitest du schon an etwas Neuem?

Curse: Ich arbeite konstant an neuen Sachen. Anfang des Jahres gibt es die 2te Single, dazu dann die tour im Februar und März. Im Jahre 2006 wird ARR sehr aktiv sein. Es kommen die Alben von DJ GQ, Italo Reno, Germany, Stress & Trauma, Anna (auf ARR Suisse), ein Mixtape von Jamie Brown (Germany's Bruder) und so Gott will das Weser Allstars Album.


HHK: Hast du zum Schluss den Lesern von HipHopKultur.com noch etwas zu sagen?

Curse: Hört euch mein Album mit offenen Ohren und Herzen an. Wenn es euch gefällt, kauft es.


HHK: Vielen Dank an Curse für dieses Interview.

Curse: Ich danke.



Home | Forum | Jobs | Impressum
Alle Logos und Warenzeichen sind Eigentum Ihrer jeweiligen Besitzer.
Kommentare, Beiträge und Links fremder Autoren, stehen
außerhalb des Verantwortungsbereiches von HipHopKultur.com.
Der restliche Inhalt ist © 2003-2007 by HipHopKultur.com

HHK Jobs




HHK Interview




HHK Interview




Partner


Class-Records

XTaste.de

PF Records
Casinofans
BA Charts