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Specials 2004: Beginner

Am 28.03.04 trafen wir DJ Mad von den Beginnern vor ihrem Konzert in Freiburg. Hier präsentieren wir euch ungekürzt, in voller Länge sein Interview. Checkt was er zu sagen hat. Außerdem findet ihr im großem Beginner Special einen Konzertbericht und einige Live Bilder . Unbedingt mal reinschauen!

HHK: Joa, hier sind kOnSi und Raki von HipHopKultur.com, ich würde sagen, fangen wir einfach mal an.

DJ Mad: Jo, moin, ich bin die Beginner.

HHK: Ihr seit zur Zeit auf großer Deutschland Tournee, die 2. jetzt… sieht's du's eher als harte Arbeit oder steht meistens der Spaß im Vordergrund? Sehnst du dich auch manchmal nach zu Hause oder den Freunden bzw. sind die auch zum Teil dabei?

DJ Mad: Joa nö, also ich persönlich steh total auf Touren, weil, manchmal vermiss ich so diese Ruhe, die man in seiner Jugend mal so hatte, wo einem einfach keine Probleme irgendwie „belastet“ haben, wo du einfach die ultimative Zeit in deinen Scheiß stecken konntest. Auch früher als ich in meiner Ausbildung war, da hatte ich keine Probleme, hab ich zu Hause gewohnt, finanziell musste ich nicht weiter drüber nachdenken, das Leben läuft irgendwie in geordneten Bahnen und wenn du dann Nachts oder Abends oder halt am Wochenende deinen Sessel hast, dann hast du einfach kein schlechtes Gewissen gehabt, wenn du da irgendwie Tage und Nächte mit Musik bauen verbracht hast oder so und wenn man dann irgendwann im selbständigen Leben steckt, dann hast du halt so viel Blödsinn im Kopf, der einfach von irgendwas ablenkt oder eben so nebensächlichen Kram, wie zum Beispiel „Wie bezahl ich jetzt die scheiß Steuerrechnung“ oder so, und auf Tour ist es eben so extrem legitim, das man sich wirklich nur und ganz und voll auf die Musik einlässt und konzentriert und da steht ich halt total drauf, du tust ja da nichts anderes als für die Musik da zu sein…

Du fährst in der Gurke rum, guckst dir abends Filme an, bist mit deinen Kumpels zusammen, was halt auch ganz schön ist… Und du hast halt echt irgendwie ne Menge Ruhe und das ist halt auch sehr entspannend, obwohl, momentan komm ich nie vor 6 ins Bett, deshalb nimmt mich das grad auch ein wenig mit (lacht)… Joa, das verändert halt dein Leben komplett, für eine gewisse Zeit was du dir eigentlich sonst nie leisten kannst und ich kann mir sicher nicht leisten, 3 Wochen zu Hause auf den Arsch zu sitzen… von daher mag ich das sehr gerne, wir sind auch ein bisschen verwöhnt, weil die Tour im November und auch die jetzt laufen traummäßig, also wir haben immer volle Buden, außer jetzt in Österreich, sonst auch immer gute Parties, weil die Leute halt auch genau wissen was sie wollen und kommen auch nur wegen unsere Musik, joa, und das ist gutes Geben und Nehmen….


HHK: Ok, wie wichtig ist Euch der „direkte“ Kontakt zu Euren Fans, die euch schon jahrelang Treu geblieben sind?

DJ Mad: Der direkte, meinst du, mit denen zu sprechen, oder einfach der Publikum?

HHK: Joa, beides, auch jetzt auf Tour und so…

DJ Mad: Also, mir als DJ ist das nicht ganz soo wichtig, weil das was ich dahinten mach, hat nicht soo viel mit dem direkten, also mit deiner Aktion mit dem Publikum zu tun… weißt du, wenn da 2 Leute stehen muss ich das gleiche machen, wie wenn da irgendwie 20.000 stehen, und von daher ist mir das nicht so wichtig, die beiden Rapper haben da eine ganz andere Sicht der Dinge weil die müssen halt mit dem Publikum agieren, die müssen es halt anheizen und dann bekommen sie auch die Energie zurück, und dann entstehet eben das, was man Konzert nennt, also diese einmalige Stimmung und Situation, die du halt nicht im Kino oder im Fernsehen erleben kannst, da musst du da sein, und das dann halt selber erfahren, und wenn da halt irgendwie nichts abgeht, wie in Feldkirch, wenn die Leute halt da rumstehen, als ob sie alle schon ne Pulle Baldrian gesoffen haben, dann kann das halt schon schwer frustig sein, und da ist man dann allerdings schon wieder Profi genug, und dann fangen wir halt an irgendwie Blödsinn zu machen (lacht) und dann macht das auch wieder Spaß, den Kontakt jetzt mit den Leuten an sich mag ich zumindest gar nicht mal so arg, obwohl das jetzt schon viel cooler ist… früher, als es halt los ging mit HipHop Hype Deutschland 2000, da war das halt irgendwie, das die Leute dich behandelt haben, wie du dich selber nicht siehst das war dann irgendwie: „Oa, der Superstar, und hä und hu, kann ich mal ein Foto machen, hoa, ich hab ihn gesehen!!!“, weißt du, ich mein, ich hab da kein Bock drauf… da hatte ich dann auch extrem Probleme mit, wenn ich halt draußen auf der Straße rumlaufe und jeder dann beginnt zu tuscheln und so, dann wir auch deine Welt kleiner, du kannst halt nicht mehr das machen, was du gewohnt bist, grade bei uns ist das halt auch so, das unsere Musik auch aus unserem Leben entsteht und aus Eindrücken und Erfahrung, und wenn dann aber deine Musik irgendwann anfängt dein Leben zu beeinflussen, dann stimmt da was nicht. Dann kannste deine Musik auch nicht mehr so machen, wie du es gewohnt bist und schaffst auch nicht mir die Qualität zu halten, die du eigentlich machen willst. Das war dann streckenweise echt schon ziemlich scheiße, das ist auch der Grund warum ich beim Füchse Video nur kurz am Ende zu sehen war, weil ich halt kein Bock hab, dass mich die Leute auf der Straße vollsülzen und grade auch auf unserem Konzert ist das dann auch so, das jeder weiß wer du bist (lacht) und damit hab ich jetzt eigentlich auch kein Problem, aber mit diesem Teenies Geschrei… weißt du, ich hab kein Problem damit, wenn einer zu mir kommt und dann mit mir redet, aber eben alles auf normaler Basis, ab und zu sind aber halt dann diese Psychsonasen dabei, die dich dann den ganzen Tag vollsabbeln mit irgend nem Stuss, und das geht dann soo auf den Sack, und deswegen halt ich mich meistens aus dem Publikum, mehr oder weniger fern, obwohl es jetzt wie gesagt mit der Zeit viel cooler wird, weil die Leute die zurück geblieben sind, aus dem ganzen Ding, scheinbar auch einfach cooler geblieben sind… die sabbeln dann einen auch nicht doof voll, weil sie eben deine Musik mögen…

HHK: Ok, nach dem Boombule Album, wurde es ja erstmal ruhig um die Beginner... und dann kamen ja die Soloprojekte von Denyo und Eißfeld, was hast du in der Zeit eigentlich gemacht und was denkst du hat es den beiden anderen an Erfahrung gebracht? Wollten sie es schon immer mal machen?

DJ Mad: Türlich, also ich mein das ist eben immer noch unser Hauptkredo, wir machen Musik, weil wir sie machen wollen und weil wir sie machen möchten, weils Spaß macht aber du musst halt auch immer irgendwie ein Thema bzw. ein Anreiz haben, wenn du extrem viel auf Tour bist, also er hier ist jetzt grad das Antibeispiel (Beginner Homie, der während dem Interview mit Laptop und Kopfhörern hinter Mad saß, siehe Bild) und Jan sitzt auch irgendwo am Rechner rum, da entsteht aber meinst nicht so viel, du brauchst auch immer wieder ne Zeit, wo du dich von dem ganzen Kram mal fernhältst.

Früher war Musik machen mein Hobby, der Schmackal am Leben. Irgendwann wird's dann zum Hauptberuf, dann brauchste eben auch die Ablenkung davon , wenn du was anderes machst, ich gas dann mitm Auto rum, das hat so herrlich gar nichts mit Musik zu tun, dann kannst dich auch um anderen Kram kümmern. Wenn du halt Künstler bist, schweben dir halt auch andere Sachen im Kopf rum, bei Dennis halt auch HipHop, aber Jan liebt halt Reggae und musste das eben mal durchziehen, das passt halt so vom Ding her nicht zu uns, als Band, deshalb musste er es eben alleine machen, was ja auch ok war… und natürlich ist es in der Band auch immer dieses „Konsens – Ding“…du kannst nicht so wie du wirklich willst, weil es ist ja nicht 100 % dein Film, musst dich halt immer auf die anderen einlassen… Irgendwann musst du es halt mal für dich selber ausprobieren, wie es ist,wenn du ein großes Projekt allein durchziehst. Es war

auf jeden Fall für die beiden eine große und wichtige Erfahrung, auch wenns bei Dennis unter Umständen nicht ganz so erfolgreich war, aber unterm Strich find ich es auch ein extrem gutes Album, weils auch sehr persönlich ist, auch das mit dem Artwort und das Video und so, was auch super liebevoll gemacht wurde, aber nun gut, passte halt grade irgendwie nicht in den Film, der in Deutschland lief, außerdem war die Konkurrenz immens, in der 2. Veröffentlichungswelle die da losgetreten ist. Jan hat halt den schlauen Bub gemacht, sich auf einen eigenen Markt zu verlegen und einzigartig zu sein, und dadurch auch mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Aber beide (lacht) meinten auch danach so „Hey, lass mal lieber wieder in der Band machen“ weil, bei uns dritteln sicht halt irgendwie die ganzen Aufgaben und Verantwortungsbereiche, ich mach halt zum Beispiel nicht mehr so viel Musik, also ich programmier sie nicht, sondern bin eher auf Sample-Suche und kümmere mich dann um die Videos, dafür können sich beide voll und ganz mit der Musik beschäftigen und sich einfach überhaupt nicht drumkümmern, meistens ist es dann so, das sie erzählt kriegen was ich vorhab und dann zum Dreh auftauchen und dass dann machen müssen was ich ihnen zumute (lacht), aber sie können sich halt sicher sein, dass der gleiche Enthusiasmus und die gleiche Sorgfalt und so ein Wahnsinn betrieben wird, und sich darüber keine Sorgen machen müssen… deswegen sind wir verhältnismäßig auch eine gut funktionierende Bude und dadurch kannst du dich in deinem Spezialgebiet noch viel mehr in die Perfektion treiben, weil du dann halt die Ruhe für hast, weil dich dein Team quasi so sehr unterstützt, und so war das bei meinem Video auch… „Fäule“ Clip, hab ich da 2 1/2 Monate nichts anderes gemacht als diesen scheiß Film vorzubereiten und überhaupt möglich zu machen, weil man denkt, man bekommt da ein Batzen Geld auf den Tisch und bekommt dann so ein Video, ist aber nicht so, war auch so schon teuer genug, aber hätten wir uns nicht leisten können, deshalb mussten wir halt erfinderisch werden und das könnte ich halt nicht machen, wenn ich noch nebenbei Musik machen müsste… ich hab auch zu der Zeit keine Cuts gemacht, kostet eben Zeit und Ruhe… und wenn du allein unterwegs bist, ist es halt extrem schwierig das zu erreichen, weil du halt jeden Kram selber machen musst, und in der Band hast du halt immer Konsens, du werkelst dann 3 Tage an nem Beat rum und merkst nicht das du in die Grütze absteigst, weil du viel zu sehr drin bist und dann kommt ein andere rein, der die ganze Entstehung nicht mitbekommen hat und sagt dann „Hey, hört sich ja an wie das alte Busta Rhymes Lied“ und du denkst „Scheiße man“ und das sind halt so Sachen, die es Solo viel schwieriger machen…

HHK: OK! „Wer HipHop macht aber nur HipHop hört betreibt Inzest“ ist ja bekanntlich Eizi's Spruch in „Fäule“. Welche Musik hörst du privat, und welches ist dein Favourite Album ohne jeglichen Bezug auf HipHop?

DJ Mad: Also erstmal, den Spruch den du da eben zitiert hast, der ist von mir (lacht).

HHK: Achso, aight! ;) Was machst du dann, dass du eben kein Inzest betreibst?

DJ Mad: Jo das ist es eben, genau, wir kommen halt irgendwie aus so 'ner HipHop Generation wo's normal war auch die Funk Originale zu kennen und HipHop DJ's und so, Ende der 80ger, und ich hab garantiert noch die Hälfte im Schrank stehen, weil die Breaker wollten halt den alten scheiß haben und du hast halt produziert und Samples gesucht und dann haste irgendwann

angefangen das zu verstehen… und da kam dann im Prinzip der Input der dann zu HipHop wurde, eben aus den Funk Soul Klassiker… und ich würde mich gar nicht mal so als Hip Hopper bezeichnen, menschlich gesehen, ich bin einfach ein Fan von guter Musik, und wenn ich irgendwie ein House – Stück höre und es mich irgendwie flasht, weils grandios ist, dann mag ich das auch. Ist dann nicht unbedingt etwas, was ich mir dann kaufen muss oder was ich auflegen würde, aber ich find es halt Interessant, weil's mir wieder neue Perspektiven eröffnet und mich auch auf andere Gedanken bringt und HipHop ist halt der ultimative, musikalische Schmelztiegel aus allem, du kannst ja alles machen und ich mein, natürlich denken sich die Gören die irgendwie zu Truth Hurts im Club abbouncen

nicht eine Sekunde lang nach das da das gesamte „Musikuniversum“ aus Indien dahinter steckt, so mit dem Gesang, weißte? Aber irgendwer muss sich mit der Musik befasst haben, muss viel kennen, oder ist dem grad übern Weg gelaufen, kann auch sein, aber du musst dich mit den Sachen auseinandersetzen und das tun wir alle, ich mein, Jan hat die Reggae Platte gemacht, natürlich kenn er extrem viel Reggae, sonst kannst du so was gar nicht machen, du musst ja auch die Musik verstanden haben. Ich höre auch mal gern Rock/Pop Platten, Foo Fighters find ich zum Beispiel richtig geil, weißt du, ich war auch auf nem Konzert und du kriegst von denen die Energie, die war früher im HipHop in bestimmten Bereichen auch drin, die gibt's gar nicht mehr, also dermaßen den Alarm scheiß, ganz früher hab ich mal Hijack live gesehen, und dann kamst du nach Hause und hattest Herrasen, und heute ist es halt eher so „Bounce“ und „Yeah“ und so… Allein schon andere Grundprinzipien von Musik überhaupt zu verstehen und so `n Kopf zu haben und vielleicht mal wieder anzuwenden um daraus wieder ein Kopf zu machen, und dafür musst du viel, viel hören und offen sein und nach unsere Auffassung war's halt schon immer so, das HipHop halt eine extrem offene Musik ist, weil jeder machen kann was er möchte, man muss einfach Liebe zur Musik haben… weil wenn du nur HipHop hörst „Alter, isch höre nur Musik aus meiner Crew, das ist das derbste!“, dann bekommst du auch nur deine Einschätzung, deine Inspiration davon, und das bedingt das du dich zwangsläufig irgendwann im Kreis drehst und das ist halt der Tod jeder kreativen Entwicklung. Also eines meiner Lieblings „Nicht-HipHop“ – Alben ist auf jeden Fall „ Pauls Boutique“ von Beasty Boys, das ist halt auch so ein Gigantenwerk, und sonst, ähm, ist gibt halt keine Platte die ich immer wieder rauskram und hoch und runterspiele, dazu hab ich auch zu wenig Zeit und zu viel Platten (lacht), es gibt auch wenige Platten, auf der alle Tracks geil sind, eher einzelne Lieder… James Brown Kram…

HHK: Ok, „Fuck Internet“ kann man in „City Blues“ auf der Blast Action Heroes hören, ich weiß ja nicht ob das groß was zu sagen hat, aber wie denkst du über das Internet? Ist es Euch wichtig beginner.de zu haben, oder scheißt ihr da eher drauf?

DJ Mad: Ne, also, wichtig ist es schon, weils einfach der unkomplizierteste und direkteste Weg zu deinen Leuten ist, also zu den Leuten die Bock auf dich haben. Du musst nicht irgendwelche Interview geben und hoffen das die deine Ansichten und das was du sagen wolltest in deinem Interesse wiedergeben oder ob sie dich nur veräppeln wollen, weil sie zu blöd sind das zu verstehen, da steht dann nicht irgendein Stuss, sondern, du kannst deine Aussage so formulieren wie du es willst und dann direkt an deine Leute senden und dafür ist das Internet dann grandios, wenns um Informationen „kicken“ geht. Das „Fuck Internet“ geht eher um diesen Hype da, das es so global ist und so, von wegen, in Hamburg war es eben schon immer so, dass jedes Schiff, das in den letzten 150 Jahren in den Hafen eingefahren ist, dass die dann jede Kultur mitgebracht haben… und natürlich nervt es immens, dass wir nur ein Viertel der Platten wir beim letzten Album verkauft haben, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass wir mind. die gleiche Verbreitung hatten, wie beim alten Album, also das die gleiche Anzahl von Leuten unsere Musik zu Hause haben, und wo haben sie das dann her? Ganz klar, gebrannt oder aus dem Internet runtergeladen und das ist halt extrem frustig, weil's dir irgendwann den Boden unter den Füßen wegzieht. Weil einerseits erwarten deine Fans und deine Leute das du immer noch einen draufsetzt, noch ein derberes Album, noch ein derberes Video, noch ne geilere Show, aber das hat natürlich auch mit finanziellen Mitteln zu tun… Videos sind arschteuer und müssen auch bezahlt werden, aber wenn du dann nur noch ein Viertel deiner Platten verkaufst… und diese Weitsicht hat halt fast keiner, vor allen von den Gören nicht, ich mein ich war früher auch so, hab ein 64er gehabt und nie ein Programm gekauft, und die Computer Industrie ist trotzdem nicht draufgegangen, aber, das haben die auch alle selber verbockt, und man brauch da auch nicht zum 1000. mal drüber labern, wir können halt nur das beste tun, indem wir uns halt unser Ding halten… und bei den Konzerten, siehst du halt auch das die Verkaufszahlen nicht gleichbedeutend mit dem Erfolg deiner Musik sind, weil wir haben genauso volle Hallen wie zum Zeitpunkt als wir 4mal soviel Platten verkauft haben, es nervt halt nur immens, weil du bekommst für deine Arbeit nicht den korrekten Lohn, und reich sind wir alle nicht, man muss nicht glauben das man in Deutschland mit HipHop Musik irgendwie `nen Maybach fährt, man kann davon ein normales, gutes Leben führen…

Einer von der Tourleitung spricht rein: Wie Tomekk so schön sagte: „Ich komm von der Straße, ich bin auf der Straße und ich wird immer auf der Straße sein“

DJ Mad: Joa, und ich bieg manchmal links ab…

HHK: OK, dann kommen wir so langsam zum Ende, wir wollten noch ein kurzes Brainstorming machen, wir sagen ein Wort und du sagst was dir dazu einfällt!

HHK: Eimsbush

DJ Mad: Öh…. (lacht), öhm, schade das es weg ist, aber ich hab's kommen sehen… ich kann da auch nichts für…

HHK: Kommerz

DJ Mad: Meiner Meinung nach, immer falsch verstanden bei den meisten Leuten… natürlich ist jeder der Musik auf ne Platte presst Kommerz, weil er will Platten verkaufen. Die Ideologie die man sich da selber im Gehirn festlegt und sich selber veräppelt, ist `ne andere. Es ist halt immer die Frage in welchem Stil du das machst und was du tust und was du nicht tust. Und türlich sind wir Kommerz. Es gibt halt Sachen, die kannst du gar nicht hoch genug bezahlen, aber wir würden sie trotzdem nicht machen…

HHK: Aggro Berlin

DJ Mad: Ist nicht meine Generation, ich bin zu alt für diesen Kram. (lacht) Also die werden das auch irgendwann noch merken.

HHK: Und zum Schluss: Hamburg

DJ Mad: großartige Stadt, bin ich geboren und aufgewachsen und ich kann mir leider nicht vorstellen wo anders zu leben

HHK: Ok, dann danke für das Interview!

DJ Mad: OK, kein Ding!

 



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