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Dré (FIVE) im Interview


Basketball gehört zu HipHop wie der Korken auf die Flasche. Unser Mitarbeiter Kingsize sprach mit dem Chefredakteur Dré von dem Basketballmag FIVE. Dré selbst führte schon Interviews mit den NBA Größen wie zum Beispiel Dirk Nowitzki. Mit seinen zwei Redakteuren sitzt er Tag für Tag hinter dem Schreibtisch um am Monatsende die neusten Storys in seinem Mag, der FIVE, herauszubringen.

CHECKT AUF JEDEN FALL: Fivemag.de

HHK: Hi. Stell dich doch erstmal vor, für alle die dich nicht kennen.

Dré: Hi, mein Name ist André Voigt. Ich bin Chefredakteur des Bball-Magazins FIVE.

HHK: Deine Email Adresse steht ja in jeder FIVE. Wie viele Emails bekommst du Pro Tag?

Dré: Das ist unterschiedlich und hängt davon ab, ob die neue FIVE gerade im Laden ist. Früh im Monat kommen mehr als später. Generell würde ich sagen, dass von den Lesern so um die 30 am Tag kommen und von unseren Business Partnern so um die zehn kommen.

HHK: Kannst du die denn dann auch alle beantworten, oder wie machst du das?

Dré: Ich bin ja nicht alleine in der Redaktion. Neben mir arbeiten noch Sven Simon und Jan Hieronimi fest im Headquarter in Köln.

Auch sie bekommen so um die 20 Mails am Tag. Generell gilt bei uns, dass eine Email auf jeden Fall am gleichen Tag beantwortet werden muss. Leider gelingt uns das in der heißen Produktionsphase nicht immer. Aber wir antworten allen, die uns schreiben. Das ist uns wichtig. Ohne das Feedback der Basis währen wir nicht das, was wir sind.

HHK: Ihr habt in Issue 4 eine kleine Rap Szene mit Azad und Curse gebracht. Warum bringt ihr nicht noch mehr? Denn Hiphop und B-Ball gehören zusammen.

Dré: Wir haben in den ersten Issues mit HipHop-Interviews experimentiert. Nach vier Ausgaben fiel uns aber auf, dass sich die meisten Antworten sehr glichen. Deshalb stellten wir diese Reihe erst mal ein. Das heißt aber nicht, dass wir in Zukunft nichts mit HipHoppern machen werden - eben weil die beiden Dinge eng verbunden sind.


Sven & Dré von der Five

HHK: Warum legt ihr auf einmal mehr Wert auf Old School B-Ball Poster?

Dré: Auf einmal? Die Oldschool war von Beginn an ein fester Bestandteil unseres Mags. Wer nicht weiß woher er kommt, weiß auch nicht wer er ist und wohin er geht. Ohne Magic, Bird, Jordan und die die vor ihnen kamen, gäbe es die NBA, so wie sie heute ist, nicht mehr Außerdem sehen die Poster einfach geil aus und die Leser wollen immer mehr.

HHK: Was hast du gemacht, bevor du Chefredakteur von der FIVE wurdest? Welche Schule? Ausbildung?

Dré: Ich habe ganz normal mein Abi am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Wolfsburg gemacht. Danach folgte eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Volkswagen - was Solides halt. Später ging ich dann an die Sporthochschule Köln, wo ich den Studiengang Medien und Kommunikation belegte. Ich begann früh als freier Mitarbeiter für die BASKETBALL und Tageszeitungen zu arbeiten, bis ich mal etwas für die XXL BASKETBALL machte. Das muss den Leuten da sehr gefallen haben und sie stellten mich als Redakteur und Übersetzer ein. Nach vier Wochen wurde allerdings der Chefredakteur gefeuert und meine Wenigkeit befördert. Nach einem Jahr bei XXL - die saßen in London - wechselte ich dann zur BASKET und im Sommer 2003 gründeten Sven, Jan, unser Grafiker Marc und ich die FIVE zusammen mit Piranha Media in München.


HHK: Wie fühlt man sich wenn man Interviews mit Dirk Nowitzki und anderen Konsorten nun auf einmal macht?

Dré: Zu Beginn ist das schon mehr als komisch. Du willst halt keine dummen Fragen stellen und dich nicht blamieren. Nach ein paar Terminen merkst du aber schnell, dass die Jungs überwiegend sehr cool und ganz normale Typen sind. Dann macht das Arbeiten Spaß und du kannst die so einige Träume erfüllen, von denen du als Teenie dachtest, sie seien unerreichbar.


HHK: Willst du da selber auch noch ein Autogramm oder ist das kein Thema mehr für dich?

Dré: Vorneweg: Es ist Journalisten verboten bei einer NBA-Veranstlatung um Autogramme zu bitten. Da ist die Liga sehr streng. Ich habe mir in den drei Jahren, in denen ich das jetzt richtig mache, nur ein einziges Autogramm geholt - und zwar von meinem großen Idol von Chris Mullin. Er unterschrieb ein Authentic Jersey, das ich zuvor im New Yorker NBA Store gekauft hatte. Hängt bei mir zu Hause im Rahmen an der Wand. Aber ansonsten muss man da professionell sein. Und um ehrlich zu sein, ist mir ein Gespräch viel wichtiger als eine Unterschrift.


HHK: Wer wir nach deiner Meinung nach Olympiasieger im B-Ball?

Dré: Das dürfte in diesem Jahr auf jeden Fall die USA werden.


HHK: Wie sieht für dich ein ganz normaler Arbeitstag aus?

Dré: Der geht so gegen 9:30 Uhr los. 1. Websiten mit News und Ergebnissen checken, 2. Emails beantworten, 3. Redaktionskonferenz mit Produktionsupdates, 4. Schreiben oder Recherchieren, 5. Abends dann oft Telefonieren oder Organisieren, 6. Ggf. Reisen nach USA oder zu BBL-Spielen.


HHK: Was sind deine Hobbys?

Dré: Neben der Arbeit bleibt nicht mehr viel Zeit, aber ich spiele noch in der 2. Regionalliga in Köln, höre Musik, zocke ein bisschen auf der PS2 (Madden und NBA Street).


HHK: Willst du uns sonst noch was sagen?

Dré: Tja, bleibt real und lasst euch nicht täuschen! Und lest FIVE natürlich ;o)


HHK: Warum gibt es noch die BASKET?

Dré: Ich schätze sie verkauft sich einfach noch gut.

HHK: Okay und zum Schluss machen wir noch ein kleines Brainstroming, das heißt ich sage dir ein Wort und du sagst spontan etwas dazu!

Dré: Okay.

HHK: Die FIVE

Dré: Bestes, realstes Bball-Mag in Deutschland.

HHK: NBA

Dré: Der Traum jedes Ballers.

HHK: Hiphop

Dré: Der Soundtrack des Spiels.

 

HHK: Olympiade 2004

Dré: Scheiße, wir sind nicht dabei.


HHK: Das Allstar-Team 2004

Dré: Ich schätze du meinst das Team USA? Endlich schicken sie wieder ihre Besten. Die zweite Garde reicht eben nicht.


HHK: Danke für das Interview.

Dré: Hey, kein Ding! Stay real!

 



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