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30 Tage Fame: Dima

"30 Tage Fame" geht in die zweite Runde. Und diesmal führt unser Weg uns zu Dima nach Dortmund. Der 19 jährige Mcee sollte nicht nur RBA-Freunden und Splash-Besuchern bereits bekannt sein, aber falls einem derechtedima nichts sagt, sollte man ihn fragen. Deshalb habt ihr in diesem Special inklusive Interview und HHK Exclusive Track ("Monkey Island") die Möglichkeit mehr über den studierenden Rapper zu erfahren.

-> Kommentare etc. <-

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Dima im Kurzinterview mit HHK:


HHK: Hi Dima, alles klar bei dir? Was machst du gerade so?

Dima: Ich guck gerade Supernanny, mein Freund. Vorher hab ich Sushi gegessen.

HHK: Na, lecker.. :) Stell' dich doch erstmal vor, für die Leute, die deinen Namen noch nie gehört haben...

Dima: Ich bin Dima, also Dimitry. Ich bin 19 Jahre alt und komme ursprünglich aus Moskau. Nach den Stationen Wien, Villingen-Schwenningen und Hamburg zog es mich nach Dortmund, wo ich nun studiere. Ich bin ein sehr toller Rapper und offen für jeden Unfug. Man kennt mich aus der RBA und von Battles, wo ich durch meinen ungewohnten und lustigen Style auffalle.


HHK: OK, bleiben wir beim Thema RBA. Wie lange bist du in der Liga schon aktiv? Was hälst du heute davon? Was hat sie dir gebracht?

Dima: Also begonnen habe ich 2002, damals war das Ganze noch nicht so groß und es gab noch keine Einteilung in mehrere Ligen. Das Ganze war damals noch sehr mit Competition verbunden, da man aufgrund des Punktesystems nur etwa gleich gute Gegner battlen konnte. So war gesichert, dass die Guten auch wirklich vorne standen in der Tabelle. Das hat sich heute geändert, da nur noch die nach vorne kommen, die mehr Zeit haben als die Anderen. In erster Linie hab ich die RBA als Plattform für guten Rap gesehen. Hier gibt es sehr viele gute Rapper, die es locker mit den Größen der Rapszene aufnehmen könnten.

Man hat gute und vor allem spannende Battles gehabt. Es war immer ein großes Ereignis, wenn die vorne Platzierten gegen einander gebattlet haben. Außerdem hat man durch das Forum auch viele nette Leute kennen gelernt und man konnte sich durch die Battles enorm verbessern. In erster Linie war es aber mit Spaß verbunden.

Das hat sich heute leider alles in die falsche Richtung entwickelt, so dass ich eigentlich nur noch battle, weil meine Freundin das wüscht :-D. Früher war ich auch täglich auf der Seite um die neuesten Runden nicht zu verpassen. Das hat sich nun mangels Interesse auch geändert.


HHK: Wie siehst du dieses "Städterepresenting", also, nachdem du jetzt in Dortmund wohnst. Fühlst du dich noch als Hamburger, Dortmunder...? Oder ist es dir ganz egal?

Dima: Mit diesem Städteding hab ich nichts am Hut. Zwar haben wir mal als Team Hamburg (mit boZ, Kollegah, Johnny dem Don, Rickb0, addeN und meine kleinen Schwester Anna) so ein Städteturnier gewonnen aber sonst war ich nie ein besonderer Fan von Representing. Im Moment gefällt mir Dortmund sehr gut, ich studiere hier Filmwirtschaft an der WAM und fühl mich wohl. In Hamburg wohnt meine Freundin und ich hab da noch viele gute Freunde, bin da also mindestens alle 2 Wochen, allerdings hat diese Stadt irgendwie etwas depressives an sich. Wenn ich nicht gerade mit meinem Westhamburg Untergrund Freundeskreis unterwegs bin fühl ich mich da unwohl. Und außerdem spür ich teilweise meine russischen Wurzeln. Ich würde mich also als eine Mischung aus Dortmunder, Westhamburger und Moskauer bezeichnen.

HHK: Alles klar. Du hattest sie grad erwähnt... deine kleine Schwester Anna. Sie hat ja zeitweilig ziemlichen Wind ind er RBA gemacht. Wie Kam's eigentlich dazu? Ist sie immer noch "Rap-Begeister? Kannst du sie vielleicht noch kurz für die, die keine Ahnung haben, von was wir hier sprechen, vorstellen?

Dima: Ja das war damals ein lustiger Einfall von mir. Da Gho$t, der allseits bekannte Wackolaus von Bad 3, hatte sich in der RBA angemeldet und wollte battlen. Gleichzeitig wollte ich mal meine Schwester was rappen lassen. Ich meldete sie also unter ihrem Namen Anna in der RBA an und forderte da Gho$t. Sie war damals 5 Jahre alt, deswegen war es nichts mit Lesen und Schreiben. Die Texte hab ich ihr dann geschrieben und immer Stück für Stück zeilenweise vorgerappt. Sie hat diese dann nachgerappt und ich hab die einzelnen Schnipsel zusammengefügt, so dass es klang, als würde sie das ganze durch rappen. Nun ja, Gho$t hatte im Endeffekt Angst zu 0 zu verlieren und verpeilte absichtlich die Frist. Anna hat dann noch ab und an mal einige Gastspiele bei Team Hamburg gegeben. Vielleicht rappt sie mal einen Part auf meinem Album, aber Solo ist nichts geplant bei ihr. Sie soll auch erstmal die Grundschule bestehen. ;-)


Dima


HHK: *lacht* Das nenne ich sehr verantwortungsvoll! Daumen hoch! OK, zurück zu dir! Was machst du eigentlich momentan? Ich habe gehört du arbeitest neben deinem Studium an einem Album? Kannst du dazu mehr verraten?

Dima: Nun ich plane ja seit Jahren mein Album zu machen, aber schieb es immer wieder nach hinten, weil ich private Dinge vorziehe. Jetzt ist es nach langer Zeit aber endlich soweit, dass ich entschlossen bin, es fertig zu machen. Bisher hab ich zwar nur einige Texte, allerdings will ich vermehrt daran arbeiten, um es möglichst noch vor dem Splash zumindest von meiner Seite aus fertig zu haben. Allerdings freu ich mich sehr, wenn mich gute Produzenten mit dicken Beats unterstützen würden, denn wenn man immer mit den selben 10 Beats rumkrebsen muss und nicht auf Amizeug zurückgreifen will, fällt es schwer, produktiv zu sein


HHK: OK, kommen wir kurz zu deinem Exclusive Track für HHK: Wenn die Rapszene in Deutschland eine "Monkey Island" ist, welche Rolle nimmt ein Dima da ein?

Dima: Ich bin Guybrush Threepwood.


HHK: Alles klar, was hat dich genau inspiriert diesen Text zu schreiben? Willst du noch einen Kommentar zu "Monkey Island" hinzufügen?

Dima: Ich saß in der Bahn und wollte einen tollen Text schreiben und hab dann angefangen Sachen reinzubringen, die mich interessieren und bewegen. Vor allem geht es mir darum, dass die Leute Rap viel zu ernst nehmen heutzutage. Alle versuchen künstlich auf erwachsen und reif oder auf Gangster zu machen. Dabei wird viel zu wenig Wert auf Individualität gelegt. Die Leute trauen sich einfach nicht mehr Spaß zu haben. Das finde ich sehr schade.


HHK: Das stimmt, kommen wir langsam zum Ende. Wir machen wir mal noch ein kleines Brainstorming!

Wurrrr Wurrrr


HHK: *lol* Rapz Records

Dima: Mein Lable


HHK: HipHopKultur

Dima: Davon halte ich nicht viel, ich bin da eher offen und sehe mich nicht als Hip Hopper. Mir wäre es lieber, wenn vor meiner Bühne Teeniemädchen schreien statt Hip Hopper kiffen und schlechte Laune verbreiten würden.


HHK: HipHopKultur.com :)

Dima: Eine hervorragende Seite, was Hip Hop anbelangt. Da steh ich voll dahinter. Außerdem gibts da jetzt so ein tolles Special samt Song.


HHK: RBA

Dima: Früher war alles besser.


HHK: Zukunft

Dima wird ein toller Entertainer wie Will Smith (mit eigenen Alben, Filmen und Shows).


HHK: Joa, wir hatten es grad angesprochen: Was kann man in nächster Zeit noch von dir hören? Ist außer dem Album sonst noch etwas in Planung? Und was wird in 5 Jahren mit Dima sein, wenn er es nicht als Will Smith II. geschafft hat?

Dima: Nun zunächst wollte ich mein Album namens Real machen und danach ein Mixtape namens Biter, das wird jetzt wohl aber vereint. Danach mal schaun, was passiert, vielleicht entdeckt die Bravo mich ja und ich werd zum Teeniestar und mach Lieder mit oder gegen Tokio Hotel. Ansonsten mach ich mein Filmstudium zuende und geh dann entweder nach England oder Amerika und versuchs mit Filmen.


HHK: Dann bedank ich mich mal, dass du dir kurz Zeit für dieses Interview genommen hast und wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei dem was du machst. Wir werden sicherlich noch einmal miteinander zu tun haben! Das Schlusswort gehört dir.

Dima: Haha, dann kralle ich es mir einfach und gebe es nicht mehr her du Lump!

 

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HHK Exclusive:

Dima - Monkey Island (HipHopKultur.com Exclusive) - mit Intro

Dima - Monkey Island (HipHopKultur.com Exclusive) - ohne Intro

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Links:

derechtedima in der RBA | derechtedima bei MyOwnMusic | Rapz-Records

 




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